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Am 4. Mai 1924 wurde in Egenhofen ein
Burschenverein gegründet, wie in vielen anderen Dörfern der
damaligen Zeit üblich. Maßgeblich geschah dies durch die
Bemühungen
des damaligen Pfarrers Xaver Bonheim. Als ersten Vorstand schlug er
damals Karl Hübsch vor, der später Stallschweizer im Kloster
Spielberg war. Ein reges Vereinsleben entfaltete sich damals mit
regelmäßigen geselligen Zusammenkünften in der
Schlosswirtschaft Weyhern, bei denen Pfarrer Bonheim Vorträge
hielt und
gemeinsam Theater gespielt wurde. Auch das Burschenliederbuch wurde
eifrig genutzt. Im Jahre 1926 wurde dann, in einer großen Feier,
die neue Burschenfahne geweiht.
Natürlich wurde damals
auch eine Chronik angelegt. Etwa von 1929 an wurde sie durch Leo Rupp
sen., mit allen möglichen Dingen aus dem Vereinsleben
gefüllt. Aber schon wenige Jahre darauf musste er sie aus der Hand
geben. 1933 hat der National-Sozialismus die Gewalt an sich gerissen
und im laufe der folgenden Jahre alle Vereine aufgelöst. Die
bisherige Chronik (samt der Kasse) wurde von der SA beschlagnahmt und
is seitdem verschwunden. Als dann 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach,
mussten alle Burschen an die Front. Damit hörte jedes Vereinsleben
auf (22 sind gefallen, 9 vermisst).
Neugründung des kath. Burschenvereins Egenhofen 1. November 1952
Nach demZerfall
der NS Herrschaft in Deutschland dauerte es noch einige Jahre
bis sich alle Egenhofener Burschen am Samstag den 1.11.1952 zu einer
Versammlung zur Neugründung des zerfallenen Burschenvereins in der
Schlosswirtschaft Weyhern einfanden. Mit Wahlzetteln wurde geheim zur
Wahl der Vorstandschaft abgestimmt. 16 junge Wähler gaben ihre
Stimmen ab. Als erster Vorstand nach der Stilllegung des
Burschenvereins
wurde Anton Schräfl gewählt, 2. Vorstand Martin Wolf, Kassier
Hans Bogmair, Schriftführer wurde Albert Schräfl. Nach
Bekanntgabe des Wahlergebnises rief der frisch gewählte Vorstand
zu einer Gedenkminute der Verstorbenen und der im Krieg 1939/45
gefallenen Mitglieder des früheren kath. Burschenvereins auf.
Pfarrer Bonheim kam trotz
seiner angegriffenen Gesundheit und seines hohen Alters und
erklärte sich in einer halbstündigen Ansprache als
Präses, des kath. Burschenvereins Egenhofen bereit. Mit der
Aufnahme von 20 Mitgliedern schloss sich unter kleiner Benetzung der
durstigen Seelen diese erste Versammlung im Lokal des Vereins Gasthaus
Karmann in Weyhern mit einem frohen Ende.
Mit einer Weihnachtsfeier
die am 21.12.1952 abgehalten wurde, begann das rege Vereinsleben in
Schwung zu kommen. Im Jahr 1953 beteiligte sich der Burschenverein an
den Stiftungsfesten des Burschenvereins Pellheim, bei der Fahnenweihe
des Schützenvereins Hubertus Weyhern, sowie beim 25-jährigen
Stiftungsfest des katholischen Burschenvereins Pfaffenhofen. In diesem
Jahr wurde auch der Maibaum unter hilfe des Egenhofener Gesangvereins
zum ersten Mal unter Regie des Burschenvereins aufgestellt. Die
Tradition des Maibaum Aufstellens hat sich bis heute erhalten. Auch
beim Tanzabend für die Egenhofener Bürger wurde am 09.05.1953
im Saal der Wirtschaft Weyhern abgehalten. Mit 233 Besuchern war der
Abend mit der Kapelle Kiemer aus Odelzhausen ein voller Erfolg.
Das alte Werk is neu entstanden. 24 Gastvereine beim 30-jährigen Stiftungsfest des katholischen Burschenvereins Egenhofen
Die
Organisation zum 30-jährigen Gründungsfest des
Burschenvereins, das im Mai des Jahres 1954 statt fand, war schon zum
Ende des Jahres 1953 eine der Hauptaufgaben für die Burschen aus
Egenhofen geworden. Dies änderte sich auch nicht unter der, im
Januar 1954 gewählten, neuen Vorstandschaft mit Anton Schräfl
als ersten Vorstand und Max Zeiler als zweiten Vorstand.
24 Vereine mit
nahezu 20 Fahnen waren erschienen, um den Tag zu verschönern.
Unter den Ehrengästen befand sich auch der Gründungsvorstand
Karl Hübsch aus Spielberg.
In einem
festlichen Gottesdiesnt im Schlosshof von Weyhern gab Pfarrer Bonheim
seiner Freude darüber Ausdruck, dass sein vor 30 Jahren
gegründetes Werk, nach schweren Zeiten wieder zu neuer Blüte
entstand. "Derartiges berühre einen Seelsorger tief".
Nach einem
gemeinsamen Mittagessen zogen die Vereine mit ihren Fahnen und bei
klingendem Spiel zu einer Maiandacht zur Pfarrkirche nach Egenhofen.
Anschließend fand die Ehrung der gefallenen Kameraden am
Kriegerdenkmal statt. Im Festzug ging es wieder zurück zur Herberge
nach Weyhern, wo Fahnenbänder an alle Gastvereine verliehen wurden
und sich die Jugend im Saal und auf einem Podium im Freien noch lange
dem Tanz hingab.
Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Burschen wieder an mehreren Stiftungsfesten und Fahnenweihen.
Im Jahre 1957
stand ein umzug an. In der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen,
das Vereinslokal, dass bis dahin die Wirtschaft in Weyhern war, nach
Egenhofen ins Wirtshaus Drexl zu verlegen. In diesem Jahr begann der
Burschenverein auch mit der Aufführung von Theaterstücken zur
Belustigung der Egenhofener aber auch um die Kassen des Burschenvereins
zu füllern. Am 7. November 1957 wurde unter der Leitung von Franz
Gschwandtner ein 2 1/2 stündiges Theaterstück
aufgeführt. Die Theaterspielfreude hielt an und so wurden auch in
den kommenden Jahren noch fleißig Stücke zum Besten gegeben.
Im jahre 1959
machten sich die Egenhofener Burschen auf, um in Egenhofen und den
umliegenden Orten Spenden für die Sanierung der mittlerweile doch
schon in die Jahre gekommen Fahne zu bitten. Es wurde zur Freude der
Burschen reichlich gespendet. Die Sanierung der Fahne war Mitte des
Jahres 1959 abgeschlossen.
Im Jahre 1960 fand der erste Burschenball der Vereinsgeschichte statt.
Das Jahr 1966wurde
durch das erste Gartenfest geprägt. Aufgrund des
guten
Wetters und einer gelungen Vorbereitung war es ein voller Erfolg. Es
wurde zu dieser Zeit jährlich veranstaltet und war weit über
die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Außerdem stand ein
Fußball-Match zwischen dem Burschenverein und dem Gesangverein
auf dem Programm.
Auf die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche wurde immer
großen Wert gelegt. Der Verein spendete alljährlich eine
Engelsmesse bei der die Burschen ministrierten. Der damalige
Präses des Vereins Pfarrer Johann Wimbauer war stets in das
Vereinsleben mit eingebunden und nahm regelmäßig an den
Burschenversammlungen teil. Er trug dazu bei, dass auf dem
Kirchengelände ein Jugendheim eingerichtet wurde, in dem fortan
die Versammlungen und treffen des Burschenvereins abgehalten werden
konnten.
Im Jahr 1973 begann der
Burschenverein etwas Neues. Das Sauessen in Poigern. In den ersten
Jahren fand es im Garten der Familie Furtmeier statt, später dann
auf dem Anwesen der Familie Schilling.
Bei der Jahreshauptversammlung zu Beginn des Jahres 1974 wurden einige
wichtige Beschlüsse gefasst, z.B. das Aufstellen eines Maibaums.
Dieser Brauch war in den Jahren zuvor etwas vernachlässigt worden.
Bevor jedoch der Maibaum aufgestellt werden konnte, musste noch eine
entsprechende Haltevorrichtung gebaut werden. Man entschied sich an der
noch heute gleichen Stelle eine Maibaumschiene zu erstellen. Dies zog
jedoch eine menge Bauarbeiten mit sich. So wurde in ein von Hand
gegrabenes Loch eine Stahlträgerschiene einbetoniert. Diese
Konstruktion konnte jedem Baum standhalten.
Auserdem wurde auch die Abhaltung eines Gründungsfestes zu Ehren des 50-jährigen Bestehens beschlossen.
03.08.1974 50-jähriges Stiftungsfest des
katholischen Burschenvereins Egenhofen
50 Jahre nach Gründung des Vereins wurde ein
dreitägiges Fest abgehalten. Durch Initiative des damaligen
Vorstands Eberhard Herrmann wurde ein Programm erstellt und ein
Bierzelt aufgebaut. Den Höhepunkt fand das Fest am Sonntag, mit
einem großen Feldgottesdienst im Pfarrgarten unter der Leitung
von Pater Blaudius aus St. Ottlilien. Beim anschließenden
Festumzug durch Egenhofen, an dem sich 27 Vereine aus den umliegenden
Dörfern beteiligten, haben viele Zuschauer am Straßenrand
den Vereinen aplaudiert. Einen Ausklang fand das Fest mit einem
Tanzabend und einem heftigen Gewitter. Das Gründungsfest, das am
Freibad in Egenhofen statt fand, war für alle Beteiligten ein
voller Erfolg. Es wird heute noch gerne an das 50-Jährige
zurückgedacht.
Nachdem der Verein von der Vorstandschaft mit Eberhard Herrman
(Vorstand), Kasper Sigrist (Stellvertreter), Hans Furtmeier ( Kassier)
und Manfred Wizani (Schriftführer) in den Jahren bis 1976 so
erfolgreich geführt wurde, war es für die neue Vorstandschaft
um Stefan Greif nicht leicht, in so große Fußstapfen zu
treten. Unter der neuen Vorstandschaft wurde Egenhofen im Jahr 1977
gleich von einem hohen Besuch der Kirche beehrt. Bischof Heinrich von
Soden war zu einem Bortrag nach Egenhofen gekommen, bei dem er sich
auch mit den Burschen unterhielt. Im Jahr 1978 tauschten die beiden
Vorstände ihre Ämter, 1. Vorstand Rupert Schräfl,
2. Vorstand Stefan Greif. Unter ihrer Führung wurde im Jahre 1980 die erste Egenhofener Radl-Bilder-Suchfahrt ausgetragen.
Die 1. Radl-Biler-Suchfahrt
Zum ersten mal veranstaltete der katholische
Burschenverein Egenhofen im August 1980 eine Radl-Bilder-Suchfahrt, an
der sich 63 Teams beteiligten. Die 23 km lange Strecke führte
hauptsächlich durch unsere Großgemeinde Egenhofen. Im Jahr
der Gebietsreform war dies natürlich besonders Spannend. Das Ziel
der Radl-Bilder-Suchfahrt war es, dass ein Zweier-Team eine Strecke
mit dem Fahrrad zurücklegt und sichdabei an festgelegten
Sehenswürdigkeiten orientiert. Befindet sich das Team auf dem
richtigen Weg, kam es an diversen Stationen vorbei, an denen Wissens-
und Geschicklichkeitsspiele zu bewältigen waren. Anhand von den
erreichten Punkten wurde das Siegerteam gekürt.
Am Abend wurde auf der Freidberger Straße direkt vor dem Maibaum
ein Bürgerfest veranstaltet. Das Bürgerfest war auch
der richtige Rahmen für die Siegerehrung und Preisverleihung zur
Radl-Bilder-Suchfahrt. Der erste Preis für das Siegerteam war in
diesem wie auch in den folgenden Jahren ein Fahrrad. Die 1980
eingeführte "Radl-Rallye" wurde in den kommenden Jahren immer
beliebter und zu einer schon fast traditionellen Veranstaltung am
Feiertag Mariä Himmelfahrt.
Die Hauptaufgabe, der im Jahr 1982 gewählten Vorstandschaft um
Siegfried Zeiler als 1. Vorstand und Clemens Gschwandtner als 2.
Vorstand waren, ab dem Jahr 1983 die Vorbereitung, für das 1984
geplante Burschenfest mit Fahnenweihe. Nach fast einjähriger
Vorbereitung war es endlich soweit, der Festausschuss hat ein Programm
auf die Beine gestellt, dass seines gleichen sucht. Auch mit den
Festdamen konnte man sich nach langen Diskussionen über das
Festkostüm einigen. Die Burschen trugen zu diesem Anlass die
berüchtigte "Scheißemann-Uniform". Am Samstag den 01.09.1984
wurde mit dem Aufbau des Zeltes begonnen. Die Tage von Montag bis
Donnerstag wurden mit der Innenausstattung des Zeltes verbracht, wobei
Eberhard Herrmann fast wie vor zehn Jahren Regie führte. Der
Donnerstagabend begann mit einem Rock- und Popkonzert mit "Arcus" und
den aus Funk- und Fernsehen bekannten "United Balls". Drunter und
drüber ging es auf dem Weinfest am Freitag beim Auftritt der
brasilianischen Sambatänzerinnen und er Wahl der Miss Glonntal.
Ein fast volles Zelt sorgte für gute Laune. Der Samstag
begann mit einem Kindernachmittag, bei dem die kleinen beim
Wurstschnappen voll auf ihre Kosten kamen. Der Abend begann
zunächste mit der Ehrung der Gründungsmitglieder und auch bei
den Vorständen seit dem 2. Weltkrieg bedankte man sich für
deren Leistungen im Verein. Beim Festgottesdienst wurde die renovierte
Fahne von Pfarrer Wimbauer geweiht. Für den Festzug hatten sich
103 Vereine angekündigt, doch wegen schlechter Witterung wurde die
100er Grenze nicht ganz erreicht. Punkt 14 Uhr setzte sich der
längste Festzug, den die Gemeinde je gesehen hatte, in Bewegung.
Mit unserer Stärke von 50 Mann konnte nur noch unser Patenverein,
der Burschenverein Pfaffenhofen, mithalten.
Ein Jahr später tauschten wir dann die Aufgaben und wir waren in
Pfaffenhofen als Patenverein im Einsatz. Der Schwung des
50-jährigen Burschenfestes wurde auch mit in die folgenden Jahre
gezogen. So wurden diverse Veranstaltungen für die Egenhofener
Ortsgemeinde organiesiert und die Geselligkeit im Verein duch
Ausflüge und Versammlungen gefördert.
Mit der im Jahr 1990 gewählten Vorstandschaft Werner Loder
(Vorstand), Robert Fedinger (2. Vorstand), Markus Gschwandtner
(Kassier) und Wolfgang Wochnik (Schriftführer) begann eine neue
Ära der Festivitäten. Auf der Generalversammlung wurde
beschlossen ein Gartenfest der "Superlative" abzuhalten. Es sollte auf
dem Gelände hinter dem damaligen Pflegeheim (Platz des heutigen
AWO Seniorenzentrum) stattfinden. Der alte Schafstall sollte als
Stadel-Bar fungieren. Dafür wurde ein neuer Betonboden
eingegossen. Am 12.07.1991 war es dann soweit und die Gäste
konnten kommen. Bei perfektem Wetter und einer grandiosen Stimmung duch
die Band Ilmtal-Express kamen anstatt der erwarteten 800 über
1200 Gäste. Es war ein wahres Fest der Superlative geworden. Das
"Enghofer Gartenfest mit Stadel-Bar" wurde in den folgenden Jahren
legendär. Selbst wenn das Wetter dem Gartenfest einen Strich durch
die Rechnung machte, wurde einfach eine spontane Stadl-Party im
"Schafstall" abgehalten. Diese war bei vielen Besuchern genauso beliebt
wie das Gartenfest selber.
Im Jahre 1994 feierte der Burschenverein im kleinen Rahmen das
70-jährige Bestehen. Am Samstag Abend fand das traditionelle
Gartenfest und am Sonntagmorgen ein Festgottesdienst mit
anschließenden Burschenwettkämpfen statt (KBV Pfaffenhofen,
BV Unterschweinbach, BV Aufkirchen). Ausklang fand das Festwochenende
durch eine Party mit Virus und den Cagey Strings.
Im WM Jahr 1998 fungierten wir als Patenverein beim 45-jährigen Gründungsfest des Burschenvereins Oberschweinbach.
Im Jahre 1999 wurde das 75-jährige Bestehen des Burschenvereins
mit einer Messe in der Pfarrkirche St. Leodegar Egenhofen gefeiert.
Anschließend fand bei bestem Wetter ein Frühschoppen mit den
beteiligten Vereinen und Bürgern, bei gemütlicher Blasmusik
auf dem Gartenfestplatz statt.
Ein Jahr später wurde erstmals ein Hallenfest veranstaltet. Da es
in den letzten beiden Jahren das Wetter nicht gut mit uns meinte und
auch in diesem Jahr keine Freude machte, mussten wir mit der Band
"Blech Blosn" in die Halle der Familie "Grad" umsiedeln. Das Fest war
ein voller Erfolg.
Nach dem letzten Gartenfest im Jahr 2001 bei dem die "Blech Blosn" wohl
für eine der größten Partys sorgte, die Egenhofen
jemals erlebt hatte, begann eine harte Zeit für die Burschen. Der
"Schafstall" als Aushängeschild für das Egenhofener
Partyleben musste im Jahre 2002 einem neuen modernen Seniorenzentrum
weichen. Der Abriss wurde vom Burschenverein selbst übernommen,
dies dauerte gute 2 Monate. Wir wurden für die Maßnahmen von
der Gemeinde entlohnt und bekamen eine Zusage für die
Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Veranstaltungsplatz.
Seit 2003 ist nun Daniel Herrmann als 1. Vorstand damit
beauftragt die Geschichte des Vereins zu leiten. Seine erste Aufgabe war
es die Maibaumschilder sowie die Maibaumschiene zu erneuern und
für einen "40m-Baum" vorzubereiten.
Im Jahre 2003 wurde der Schützenverein Egenhofen tatkräftig
bei der Ausrichtung seines 100-jährigen Gründungsfestes
unterstützt. Eine Woche später wurde an gleicher Stelle ein
großes Hallenfest mit den beiden Bands "Wonderland" und "Virus"
in der Bar gefeiert.
Eine der großen Ehren und Aufgabe war im Jahr 2005 die
Patenschaft des katholischen Burschenvereins Pfaffenhofen
anlässlich seines 85-jährigen Gründungsfestes zu
übernehmen. Wir hatten uns hierfür mit neuen Burschenhemden
("Rot-Weiße-Trikots") eingekleidet. Beim Patenbitten stellte sich
sehr schnell heraus, dass die Chemie zwischen unseren beiden Vereinen
passt. Die alte Verbundenheit unserer Vereine wurde erneuert und konnte
seitdem noch gestärkt werden. Das Fest in Pfaffenhofen war
für uns eine "Riesen Gaudi".
Seit 2006 veranstallten wir alljährlich ein "Spiel ohne Grenzen"
für die Vereine aus Egenhofen un den umliegenden Orten.
Bereits zu Beginn der Burschengeschichte war es eine Aufgabe für
das Osterfeuer zu sorgen. Diese Tradition gehört noch heute
genauso zu den jährlichen Aufgaben wie das seit 2004 jedes Jahr
stattfindende Maifest, das Abhalten von Burschenversammlungen oder das
Veranstalten von Dorffesten und Gartenfesten.
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